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31.05.2021

Perspektiven für Unternehmen im 21. Jahrhundert. (Nach Uwe Schneidewind)

Perspektiven für Unternehmer im 21. Jahrhundert (nach Uwe Schneidewind: Die große Transformation. Eine Einführung in die Kunst gesellschaftlichen Wandels.2019, Frankfurt: Fischer-Verlag.)

In diesem Buch zeigt Uwe Schneidwind die Möglichkeit eines aufgeklärten Unternehmertums auf. Aufgeklärt deshalb, weil traditionell die Selbstbeschreibung des Unternehmers als ein Narrativ des Getrieben-Seins ausfällt.
Fragt man Unternehmer nach dem Spezifischen ihres Berufes, so antworten sie, dass sie sich beständig neuen Anforderungen der Kunden und des Marktes anpassen müssen (S. 371-374).
Tatsächlich sei es jedoch so, so Schneidewind, dass die Unternehmer, bzw. großen Unternehmen, sowohl politisch (Lobbyarbeit), technologisch (Innovationen), ökonomisch (Übernahme von Konkurrenten) und sogar kulturellen (Lebensstil, Managementkultur) Einfluss ausüben (S. 376-380).

Ein aufgeklärtes Unternehmertum wäre sich dieser Einflussnahmen bewusst und würde sich diese Einflussnahme bewusst machen, würde sich also selbst über seine tatsächliche Position in der Gesellschaft aufklären.

Folgende Nachhaltigkeitsstrategien sind in Unternehmen zu beobachten:
1.) Business Sustainability (Nachhaltigkeit des Unternehmens) 1.0, die unternehmerische Nachhaltigkeit konzentriert sich auf Maßnahmen, die mit ökonomischen Vorteilen verbunden sind
2.) Business Sustainability 2.0 (ökologische und soziale Anliegen werden als eigenständige Dimensionen neben die eigentliche Geschäftstätigkeit gestellt).
In beiden Formen gehen Unternehmen von der bestehenden Geschäftstätigkeit aus und bringen Fragen der Nachhaltigkeit dazu in Beziehung, so Schneidewind (S. 366-367).

Wahre unternehmerische Nachhaltigkeit ergebe sich allerdings durch einen Perspektivenwechsel.
In Zeiten radikaler Wandlungsprozesse müssten sich, nach Schneidwind, Unternehmerinnen auf die bestehenden gesellschaftlichen Herausforderungen hin entwickeln und die gesellschaftlichen Herausforderungen als Herausforderungen für das Unternehmen begreifen.

Es müsse sich das unternehmerische Selbstbild von einem „the business of business is business“ (Milton Friedman) zu einem „the business of business is not pure business, it is sustainability“(S. 367) entwickeln.



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